Taufe

Taufengel

Seit 1742 werden in Marlesreuth an diesem Engel Menschen getauft.

Die Taufschale hat die Form einer Muschel. Die Muschel ist wie ein Grab fest verschlossen. Wenn sie sich öffnet, kommt überraschend Leben zum Vorschein. Mit der Taufe beginnt ein neues Leben, ein Leben als Kind Gottes. 
 
Das sollten Sie vor einer Taufe bedenken:

Termin

Vereinbaren Sie mit dem Marlesreuther Pfarrer / Pfarrerin einen Termin für die Taufe und für ein Taufgespräch. Im Taufgespräch wird der Ablauf des Taufgottesdienstes und die Bedeutung der Taufe besprochen. Wenn sie ein Stammbuch besitzen, dann bringen sie diese bitte zum Taufgespräch mit. Sie bekommen es am Tauftag mit der eingehefteten Taufurkunde zurück.

Patenamt

Evangelische Paten müssen konfirmiert sein. Andere Paten müssen einer christlichen Kirche angehören. Wer aus der Kirche ausgetreten ist, hat kein Recht mehr ein Patenamt auszuüben, da dieses ein Amt der christlichen Gemeinde ist.
Eine Patenbescheinigung ist notwendig, wenn der Pate/ die Patin nicht Mitglied der Kirchengemeinde Marlesreuth ist. Patenbescheinigungen stellt jedes evangelische oder katholische Pfarramt für die eigenen Gemeindemitglieder auf Anfrage kostenlos aus. Die Paten müssen sich also an ihr Heimatpfarramt wenden und eine solche Bescheinigung beantragen. Sie muss spätestens zur Taufe vorliegen.

Taufspruch

Der Taufspruch begleitet den Täufling ein Leben lang. Paten oder Eltern suchen sich hierfür ein Bibelwort aus. Dabei kann diese Website behilflich sein. Auch hier finden Sie eine Auswahl an Sprüchen.

Taufkerze

Zur Erinnerung an die Taufe erhält der Täufling eine Taufkerze überreicht. Die Taufkerze wird jährlich am Tauftag angezündet. So erinnert diese Kerze immer wieder an den besonderen Tag der Taufe und hilft mit, dass er nicht in Vergessenheit gerät. Die Taufkerze kann von den Paten für ihr Patenkind besorgt werden.

Taufe und Konfirmation

Jugendliche, die noch nicht getauft sind, gehen diesen Schritt oft vor der Konfirmation und lassen sich in ihrer Konfirmandengruppe taufen. Kurz vor dem großen Fest, an dem sie „ja“ zu Gott sagen, lassen sie sich von Gott zusagen: „Du bist mein Sohn, du bist meine Tochter. Du bist gewollt und geliebt.“ Gerade in der Gemeinschaft der Jugendlichen kann das ein bewegender und eindrücklicher Moment sein.
Wenn die Evangelische Kirche sich trotzdem für die Säuglingstaufe ausspricht, dann deshalb, weil diese am deutlichsten ausdrückt, welch ein Geschenk die Taufe ist: Gott liebt uns, unabhängig davon, ob wir das verstehen oder erwidern können. Noch ganz klein ist der Mensch von Gottes Nähe umfangen.